Funktion: Wohnbau
Ort: Mödling, NÖ
Art des Bauvorhabens: Neubau
Status: Wettbewerb | 3. Rang

Das weitläufige Grundstück inmitten einer Wohnsiedling in Mödling sollte nach einem vorangegangenen Kooperativen Verfahren nun weitergedacht werden. Wir konnten gemeinsam mit unserem Kollegen Erik Meinharter von plansinn ein spannendes städtebauliches Konzept entwickeln. Die Anordnung dreier kleiner Baukörper um einen Eingangshof und die sich daraus ergebenden Sichtbeziehungen wurden von der Jury lobend erwähnt.

Funktion: Wohnbau
Ort: Mödling, NÖ
Art des Bauvorhabens: Neubau
Status: Wettbewerb | 3. Rang

Wettbewerb: 05|2018
WNFgesamt: 3.458 m² [54 WE]
NRFgesamt:4.062 m²
Baukosten: 5.36 Mio.

Auftraggeber:
Stadtgemeinde Mödling

Architektur:
PLOV Architekten ZT GmbH.

Mitarbeit:
Davor Podbregar, Tjasa Rus, Adrienn Holnthoner

KonsulentInnen:
PlanSinn Planung & Kommunikation GmbH  
[Landschaftsarchitektur]

Visualisierung:
Janusch

Das weitläufige Grundstück inmitten einer Wohnsiedling in Mödling sollte nach einem vorangegangenen Kooperativen Verfahren nun weitergedacht werden. Wir konnten gemeinsam mit unserem Kollegen Erik Meinharter von plansinn ein spannendes städtebauliches Konzept entwickeln. Die Anordnung dreier kleiner Baukörper um einen Eingangshof und die sich daraus ergebenden Sichtbeziehungen wurden von der Jury lobend erwähnt.

TRIO – die drei Häuser am Park

Die Anordnung der Baukörper erfolgt in Form von drei prägnanten 3 bzw. 4-geschossigen Punkthaustypen. Die Baukörper werden in lockerer Stellung zueinander angeordnet und ermöglichen Durchblicke, Durchlässigkeit sowie räumliche Differenzierung. Der Park und die Wohnbereiche werden subtil verwoben. Es sollen zugleich Berührungspunkte geschaffen und Rückzug ermöglicht werden.

Die Gliederung des Bauvolumens erfolgt als maßstäbliche Reaktion auf die bestehende Körnung und Siedlungsstruktur sowie unter Berücksichtigung einer möglichen Umsetzung in Bauetappen.

Die Erschließung der Tiefgarage erfolgt in unmittelbarer Nähe zur Einfahrt zum Grundstück gewährleistet eine bestmögliche Verkehrsberuhigung des Grundstücks. Das bestehende Garagenbauwerk wird direkt an die Garage des Neubaus angebunden.

Die Unterbringung der erforderlichen Stellplätze bedingt eine hochgradige Versiegelung des Bauplatzes. Als Reaktion darauf werden die Dächer der Gebäude als flach geneigte begrünte Dächer ausgeführt. Dadurch werden die Dächer ökologisch aktiviert und leisten einen wertvollen Beitrag zum Stadtklima und zur Retention von Niederschlagswässern.

 

TRIO - ein Park, ein Hof, ein Garten

Die Gebäude ermöglichen eine klare Erschließung aus der Mitte und umfassen so einen Hof der als alltäglicher Begegnungsraum fungiert. Der Hof als Platz und Kern der Wohnhausanlage ist so als gemeinschaftlicher Freiraum erlebbar. Dieser wird an dem Gemeinschaftsraum erweitert und bietet mit dem Kinderspiel eine direkte Interaktion zwischen Innen und Außenraum. Der Garten auf der bestehenden Tiefgarage mit Hochbeeten und einem Glashaus bietet den BewohnerInnen vielseitige Angebote zum Gärtnern. Den Wohnungen sind weitere Gärten vorgelagert, die eine Privatsphäre im Erdgeschoß schaffen.

Ein Weg bildet den deutlich sichtbaren Übergang zwischen dem Freiraum der Hausgemeinschaft und dem öffentlichen Park. Der Park wird als grüne Oase verstanden, in welcher Inseln der Aktivität und des Aufenthalts platziert werden. Die bestehende Topographie wird genutzt und neu umgeformt. Der Spielhügel wird umgeben von einer EPDM Fläche für Bewegung und Spiel aktiviert. Die südlichen Hügel bieten Ruhe und Rückzugsbereiche an. Die Gräser und Stauden ergänzen das Angebot als wogende grüne Inseln im Wind.

 

Die Grundrisse – nutzungsoffen und hell

Es werden Wohnungen geschaffen, die variable und flexible, zukunftsfähige Grundrisse bieten. Durch eine einfache und robuste Grundstruktur werden flexible und helle Grundrisse angeboten, die in Folge von sich ändernden persönlichen Bedürfnissen (Wohnzyklus) adaptiert und angepasst werden können. Offen konzipierte Wohnungsgrundrisse ermöglichen verschiedene Möglichkeiten zur Raumaufteilung und zur Möblierung.

Die Wohnungen sind weitgehend 2-seitig orientiert und ermöglichen „Durchwohnen“ und Querlüftung. Die Erschließungsbereiche sind nicht als reine Verkehrsflächen sondern als natürlich belichtete kommunikationsfördernde Bereiche zur Aneignung und zur Bespielung durch die Bewohner ausgebildet.

Die drei Häuser am Park

Die Baukörper werden in lockerer Stellung zueinander angeordnet und ermöglichen Durchblicke, Durchlässigkeit sowie räumliche Differenzierung. Die Gebäude ermöglichen eine klare Erschließung aus der Mitte. Die Dächer werden als begrünte Dächer ausgeführt und leisten dadurch einen wertvollen Beitrag zum Stadtklima.

Städtebauliche Einbindung

Der Park und die Wohnbereiche werden subtil verwoben. Es werden Berührungspunkte geschaffen und Rückzug ermöglicht. Der Hof ist Kern der Wohnhausanlage und als gemeinschaftlicher Freiraum erlebbar. Der Garten auf der bestehenden Tiefgarage mit Hochbeeten und einem Glashaus bietet vielseitige Angebote zum Gärtnern.

Ein Park, ein Hof, ein Garten

Es werden nutzungsoffene, zukunftsfähige und helle Grundrisse angeboten. Die Wohnungen sind weitgehend 2-seitig orientiert und ermöglichen „Durchwohnen“ und Querlüftung. Die Erschließungsbereiche sind als natürlich belichtete kommunikationsfördernde Bereiche zur Aneignung und zur Bespielung durch die Bewohner ausgebildet.

Lage im Ort

Erdgeschoss

Regelgeschoss

Schnitt AA

Ansicht Ost